Zoll und Bundespolizei haben in Thüringen und Sachsen Wohnungen mutmaßlicher Schmuggler von E-Zigaretten und Kautabak durchsucht. Nach Angaben des Zollfahndungsamts Dresden waren Beamte am Mittwoch in Erfurt und Arnstadt sowie in Delitzsch im Einsatz. Es seien sechs Wohnungen durchsucht worden.

Drei der Beschuldigten sollen in Erfurt wohnen. Bei der Razzia wurden unter anderem 45.000 Euro Bargeld und fast 500 E-Zigaretten sichergestellt.Bildrechte: MDR/Axel Hemmerling

Ermittelt wird nach Zoll-Angaben gegen drei Männer und eine Frau. Nach Informationen von MDR THÜRINGEN handelt es sich um Armenier. Drei von ihnen sollen in Erfurt leben. Die Ermittlungsbehörden werfen den Verdächtigen vor, E-Zigaretten ("Vapes") unversteuert beschafft und verkauft zu haben. Außerdem sollen sie illegal mit Snus - eine Variante des Kautabaks - gehandelt haben. In Deutschland darf tabakhaltiger Snus nicht verkauft werden.

Fahnder finden Bargeld, Betäubungsmittel, Waffen

Laut Zoll wurden bei den Durchsuchungen wurden 45.000 Euro Bargeld, 136 Dosen Snus, 479 E-Zigaretten und zehn Liter "Liquid" beschlagnahmt, also nikotinhaltige Substanz zum Verdampfen. Zudem fanden die Beamten nach eigenen Angaben Diebesgut, geringe Mengen Betäubungsmittel und verbotene Waffen. Außerdem wurden die Mobiltelefone der Beschuldigten sowie mehrere Rechner und Laptops beschlagnahmt.

MDR (dvs/cfr)

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