Die Zahl der Pendler, die außerhalb von Sachsen arbeiten, hat den höchsten Stand seit 25 Jahren erreicht. Wie die Bundesagentur für Arbeit mitteilte, ist ihre Anzahl auf rund 160.000 gestiegen, etwa 2.000 mehr als im Vorjahr. Demnach verlässt jeder zehnte Sachse seine Heimat, um außerhalb des Freistaates zu arbeiten. Gut die Hälfte der Pendler arbeite in westlichen Bundesländern, wo es im Schnitt 729 Euro mehr Lohn gebe.

Um an mehr Geld zu kommen, nehmen viele Menschen nach wie vor einen längeren Weg zur Arbeit in Kauf. (Symbolbild)Bildrechte: picture alliance / Jochen Tack | Jochen Tack

Zahl der Einpendler geht auf hohem Niveau zurück

Die Zahl der Einpendler ist den Angaben zufolge hingegen von 2024 auf 2025 um etwa 700 auf rund 145.000 gesunken. Das sei im langjährigen Vergleich dennoch der dritthöchste Stand. Die meisten Einpendler kämen aus Sachsen-Anhalt, Thüringen, Bayern, Brandenburg und dem Ausland.

Arbeitsagentur: Fachkräfte werden in Sachsen gebraucht

Laut Bundesagentur verlassen 15.000 mehr Menschen den Freistaat für die Arbeit, als jene, die für eine Beschäftigung nach Sachsen kommen. Das könne man sich wegen des Fachkräftemangels nicht leisten. Arbeitgeber sollten sich deswegen attraktiver aufstellen.

MDR (sth/php)/dpa

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