Hantavirus: Eine Person aus Sachsen unter Betroffenen
Unter den von einem Hantavirus-Ausbruch auf einem Kreuzfahrtschiff betroffenen deutschen Passagieren ist auch eine Person aus Sachsen. Dies teilte das Bundesgesundheitsministerium (BMG) mit. Nähere Angaben zum Geschlecht oder Wohnort der Person machte das Ministerium zunächst nicht.
Häusliche Quarantäne von bis zu 45 Tagen
Laut BMG sind neben der Person aus Sachsen, Menschen aus Berlin, Baden-Württemberg und Bayern betroffen. Keine der vier Personen habe bisher Symptome. Sie waren am Montag im Uniklinikum Frankfurt eingetroffen und sollten anschließend in die jeweiligen Bundesländer gebracht werden. Zu erwarten sei, dass sie an ihren Wohnorten in häusliche Quarantäne kommen. Diese könne wegen der langen Inkubationszeit bis zu 45 Tagen Tagen dauern.
Viruserkrankung bricht auf Kreuzfahrt aus
Zu dem Ausbruch der Viruserkrankung kam es auf einer Atlantik-Kreuzfahrt. Drei Passagiere des Kreuzfahrtschiffes waren in den vergangenen Wochen an Bord des Schiffes am Hantavirus gestorben, darunter eine Deutsche.
Am Montag wurde bekannt, dass eine Französin und ein US-Amerikaner nach Verlassen des Schiffs ebenfalls positiv auf das Virus getestet wurden. Gegen die Erkrankung gibt es keine Impfung und auch keine Behandlung. Es verursacht schwere Atemwegserkrankungen.
MDR (phb)/dpa
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- 21. Februar 2026Urteil: Isolation auf einer Kreuzfahrt ist kein Reisemangelmit Audio
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