Studentinnen und Studenten haben entschieden: Die TU Bergakademie Freiberg ist die beliebteste kleine Universität in ganz Deutschland. Im aktuellen Ranking des Vergleichsportals "StudyCheck" sicherte sich die TU den ersten Platz in der Kategorie der Einrichtungen mit weniger als 5.000 Immatrikulierten. Dieser Erfolg beim "StudyCheck Award 2026" basiert nicht auf der Einschätzung einer externen Jury, sondern allein auf den Bewertungen und Erfahrungsberichten derer, die dort lernen und forschen.

Ausschlaggebend für die Spitzenposition waren laut Bewertungen vor allem die innovative Lehre, die sehr individuelle Betreuung sowie die hohe Praxisrelevanz, insbesondere in den MINT-Studiengängen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik). In den Bewertungen auf dem Portal heben die jungen Akademiker immer wieder den starken Zusammenhalt und das "große Potenzial" der kleinen Uni hervor. Kommentare wie "Komplexe Themen verständlich rübergebracht" oder "Sehr praxisnah" spiegeln die hohe Zufriedenheit wider. Insgesamt wurde in 99 Prozent der Bewertungen die Hochschule weiterempfohlen.

Lob für Engagement und Campusleben

Professorin Swanhild Bernstein, Prorektorin für Lehre, Studium und Lebenslanges Lernen, sieht in der Auszeichnung eine Bestätigung für das Konzept der Universität. "Wer sich für ein Studium an der TU Bergakademie Freiberg entscheidet, ist schon nach kurzer Zeit begeistert und bringt sich überdurchschnittlich engagiert in das Hochschulleben ein", erklärt Bernstein. Viele Studentinnen und Studenten würden sich aktiv an Forschungsprojekten beteiligen oder Veranstaltungen mitgestalten.

"Dass die Studierenden uns als eine der Top-Universitäten Deutschlands wahrnehmen, ist das beste Lob", so Bernstein weiter. Sie verweist auf die Vorteile des Standorts: "Auf einem Campus mit kurzen Wegen, modernen Lernräumen und vielfältigen Freizeitangeboten bieten wir unseren Studierenden eine angenehme Lernatmosphäre und die Möglichkeit, ihr Studium sowie ihre Zukunft durch aktive Beteiligung selbst zu gestalten." Besonders die Möglichkeit, schon im Grundstudium in kleinen Gruppen an echten Forschungsprojekten zu arbeiten, wird als großer Pluspunkt gewertet.

Chemnitz und Jena bei größeren Unis weit vorn

Der Erfolg beim diesjährigen Ranking beschränkt sich jedoch nicht nur auf Freiberg. Auch andere Hochschulen in der Region konnten im nationalen Vergleich überzeugen. So erreichte die TU Chemnitz in der Kategorie der mittleren Universitäten (5.000 bis 15.000 Immatrikulierte) den zweiten Platz hinter der Uni Mannheim. Bei den großen Universitäten mit mehr als 15.000 Studentinnen und Studenten schaffte es die Friedrich-Schiller-Universität Jena auf Rang 5. Damit ist die Jenaer Hochschule in ihrer Größenklasse die bestplatzierte Universität Mitteldeutschlands. Den Sieg in dieser Kategorie sicherte sich deutschlandweit die TU München.

Basis für die Rangliste sind die auf StudyCheck.de veröffentlichten Erfahrungsberichte des vergangenen Kalenderjahres. Für das Ranking 2026 wurden Bewertungen zu insgesamt 583 Hochschulen herangezogen. Über die endgültige Platzierung entscheidet ein sogenannter Scorewert, der sich aus der durchschnittlichen Sternebewertung und der Weiterempfehlungsrate zusammensetzt. Für die TU Bergakademie Freiberg ergab sich dabei ein Score von 9,33 von maximal 10 möglichen Punkten. Dieser Wert ist gleichzeitig der höchste in allen drei Uni-Ranglisten.

Links / Studien

StudyCheck: Ranking der beliebtesten Universitäten unter 5.000 Studierende

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