• Welche Versammlungen sind am Sonnabend in Dresden angemeldet?
  • Hier fanden Gedenkveranstaltungen und Aktionen am Freitag in Dresden statt.
  • Das erwartet die Polizei vom Tag.

15:01 Uhr | Rechter Umzug und Sitzblockaden

Der Aufzug der Rechtsextremen ist unterwegs. Entlang der Route gibt es auch kleinere Sitzblockaden und Durchbruchsversuche, wie Reporter berichten. Einer der Demonstrierenden sagte MDR SACHSEN: "Ich sitze hier, damit Nazis nicht durch Dresden laufen." Momentan sehe es aber so aus, als würde die Polizei ihnen den roten Teppich ausrollen.

14:15 Uhr | Rechtsextreme Versammlung beginnt

Unterdessen hat am Bahnhof Mitte die Versammlung der Rechtsextremen begonnen. Anmelder und Kreistagsabgeordneter der "Freien Sachsen", Lutz Gießen, hat die Kundgebung eröffnet. MDR-Reporter sprechen von rund 900 Teilnehmenden.

Am Bahnhof Mitte hat sich die rechtsextreme Kundgebung zusammengefunden.Bildrechte: MDR/Adam Beyer

13:42 Uhr | Polizei riegelt Straßen ab

Die Polizei hat die Straßen rund um die geplante Marschroute der Rechtsextremen weiträumig abgesperrt. Nach Reporterangaben gibt es an verschiedenen Stellen Versuche der Gegendemonstrierenden, durchzubrechen. Eine größere Gruppe hat sich demnach am World Trade Center versammelt, um den Aufmarsch zu blockieren. Die Polizei habe die Menschen aber zurückgedrängt.

Teilnehmer der linken Proteste und die Polizei stehen sich am World Trade Center in Dresden gegenüber.Bildrechte: MDR/Adam Beyer

13:29 Uhr | Warum die Menschen auf die Straße gehen

"Wir wollen die Stadt nicht von den Nazis vereinnahmen lassen", sagt eine der Demonstrierenden. Die Protestzüge haben sich mittlerweile Rund um Postplatz und Freiberger Straße versammelt.

12:03 Uhr | Hauptkundgebung am Postplatz

Die Zubringer-Demozüge aus der Neustadt sind mittlerweile auf dem Weg in die Innenstadt. Nach Reporterangaben ziehen etwa 1.000 Teilnehmende in Richtung Postplatz. Dort soll die Hauptkundgebung stattfinden. Der Platz liegt direkt an der Route des rechtsextremen Aufmarsches.

11:34 Uhr | Gegendemo am Bahnhof Neustadt

Am Bahnhof Dresden Neustadt versammelt sich zur Stunde eine der Demonstrationen gegen den rechtsextremen Aufmarsch. Organisiert wird der Protest vom Bündnis "Dresden Wi(e)dersetzen" - ehemals "Dresden Nazifrei".

Am Bahnhof Neustadt versammelt sich derzeit die linke Gegendemo.Bildrechte: MDR/Wiebke Müller

"Wir möchten dem europaweit größten Naziaufmarsch in Dresden möglichst wenig Raum geben", sagte Rita Kuhnert vom Bündnis. Man wolle aber auch Bildung vermitteln, besonders im Vorfeld des 13. Februar. "Denn die Gedenkveranstaltungen der Stadt sind weit von einer kritischen Erinnerungskultur entfernt", so Kuhnert.

11:05 Uhr | Verkehrseinschränkungen in der Innenstadt

Aufgrund der Versammlungen rechnet die Polizei mit erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen im Stadtzentrum von Dresden. "Davon wird auch der Öffentliche Personennahverkehr betroffen sein", teilte die Polizei mit. Die Parkplätze Schießgasse, Pirnaischer Platz, Terrassenufer und Reitbahnstraße sind den Angaben zufolge gesperrt.

10:22 Uhr | Das passiert in Dresden am Sonnabend

  • 10:30 Uhr: Gegenproteste "Kein Platz für Nazis", Alaunstraße, Friedrich-List-Platz/Strehlener Straße, Schlesischer Platz
  • 14 Uhr sogenannter Trauermarsch von Neonazis und Rechtsextremisten ab Bahnhof-Mitte
  • 19 Uhr: Sinfoniekonzert zum Gedenken an die Zerstörung Dresdens, Semperoper.

Das Versammlungsgeschehen ist nicht vollständig. Es sind weitere Versammlungen angezeigt worden, aber noch nicht genehmigt (Stand: Donnerstag: 11 Uhr). Kurzfristig können auch noch spontane Demos in Dresden angezeigt werden. Die Übersicht übers Versammlungsgeschehen in der Stadt finden Sie hier.

10:05 Uhr | Polizei erwartet "dynamische Lage"

Für den Sonnabend bereitet sich die Polizei nach eigenen Angaben auf eine "dynamische Versammlungslage" vor.

Der Fokus liegt dabei auf dem Bereich um den Bahnhof Dresden-Mitte, wo die rechtsextreme Szene einen Aufmarsch plant. Zwischen 14 und 19 Uhr kann es dort zu Verkehrseinschränkungen kommen. Die Polizei rechnet darüber hinaus aufgrund der Erfahrung vorheriger Jahre mit spontanen Versammlungen, die zeitlich und örtlich nicht vorhersehbar sind.

Bildrechte: picture alliance/dpa/Sebastian Kahnert

Allen, die sich friedlich und gewaltfrei versammeln, werde man Gegenprotest in Hör- und Sichtweite gewährleisten, sagte Polizeipräsident Lutz Rodig. "Gegenüber Störern werden die Einsatzkräfte jedoch konsequent und mit einer niedrigen Einschreitschwelle agieren."

10:00 Uhr | Zahlreiche Demonstrationen am Sonnabend

Willkommen zum Newsblog rund um die Proteste am 14. Februar in Dresden. Nach Menschenkette und stillem Gedenken am Freitag steht in Dresden der nächste Tag mit Demonstrationen und Gedenkveranstaltungen rund um die Zerstörung der Stadt im Zweiten Weltkrieg an. Wir halten Sie hier den gesamten Tag über auf dem Laufenden.

09:00 Uhr | So war das Gedenken am 13. Februar

Ein langer Gedenktag ist am Freitag in Dresden zuende gegangen. Tausende Menschen haben an die Zerstörung der Stadt am 13. Februar 1945 gedacht, es gab Kranzniederlegungen, Demonstrationen und eine Menschenkette.

Die Ereignisse des Tages können Sie im Newsblog vom Freitag nachlesen:

Die Bilder des Tages finden Sie hier:

MDR/dpa/epd (ben,dkö)

Weiterführende Links

  • 13. Februar 2026Newsblog: Dresden erinnert an Zerstörung vor 81 Jahrenmit Video
  • 27. Januar 2026Gedenkstätten in Sachsen: Wo heute an die Opfer des NS erinnert wirdmit Video

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